Donnerstag, 28. Mai 2020

Vielen Dank für Ihre Teilnahme am Aktionstag - Busunternehmen retten

Der bundesweite Aktionstag zur Rettung der Busunternehmen brachte Demos in ganz Deutschland auf die Straßen. In sieben Städten wurde dabei auf die Sorgen und Nöte der Menschen im Busgewerbe aufmerksam gemacht.

Politische Gespräche in Berlin.
Auch der politische Austausch findet derzeit unter den Vorzeichen
der Corona-Pandemie statt. Das Gespräch von Karl Hülsmann mit Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, fand daher mit Mund- und Nasenschutz statt. Dem Austausch stand das nicht im Weg. Die Botschaft des bdo: Die Branche wartet weiter auf eine wirksame Hilfe, um die tiefgreifenden Folgen des Stillstands überstehen zu können.


Abgeordnete vor Ort am Bus.
Mit Cem Özdemir, dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages, und Michael Donth stellten sich heute weitere Politiker der Diskussion mit bdo, gbk und RDA. Die beiden Verkehrsexperten fanden sich wie viele andere ihrer Kollegen an den beiden Bussen ein, die als Treffpunkt für den Austausch rund um die Demo dienten. Andere Gesprächspartner waren André Berghegger und Paul Lehrieder sowie die Abgeordneten Oliver Luksic und Christian Jung.




Heute in den Nachrichten.
Eine Rettung der Busunternehmen mit Hilfe von zusätzlichen Krediten kann nicht funktionieren. Auch das hat bdo-Präsident Karl Hülsmann heute ganz klar in die Mikorofone und Kameras gesprochen. So zu sehen unter anderem hier beim ARD-Hauptstadtsender rbb. Ebenfalls schön im Bericht zu hören: die Fahrzeuge auf ihrem Weg durch die Stadt. Herzlichen Dank an alle, die sich am bundesweiten Aktionstag in den sieben Städten beteiligt haben. Und Glückwunsch an alle Organisatoren vor Ort.




Die Tagesschau berichtet.
Drei Buskorsos alleine schon in Berlin. Viele weitere in ganz Deutschland. Der Protest der Busunternehmen hat heute viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Auf den Straßen. Und in den Medien. bdo-Präsident Karl Hülsmann wies gegenüber der Tagesschau unter anderem auf die Ungereichtigkeit beim Vergleich zu den Konzernen Lufthansa und DB hin. Während diese viele Milliarden erhalten, wird für den Mittelstand keine echte Hilfe geboten.



Warnung vor der Insolvenzwelle.
"Das kann ein mittelständisches Unternehmen nicht stemmen." Das sagte heute Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des bdo, im Inforadio zur aktuellen Lage in der Bustouristik. Diese Situation bildet den Grund für die Demonstrationen in ganz Deutschland. Beim Aktionstag ging es darum, von Öffentlichkeit und Politik endlich "gesehen" zu werden, wie Christiane Leonard ausführt. Zum Beitrag gelangen Sie über den Link unten
.




"Bus-Demo legt Berliner Innenstadt lahm."
"300 Reisebusse auf drei Routen – ihr Ziel am Mittwoch: das Berliner Regierungsviertel!" So beschreibt die BILD heute die Demonstration des Busgewerbes in der Hauptstadt. Und weiter heißt es zu den Gründen: "Branchenverbände hatten die Demonstration angekündigt. Ein Großteil der Busunternehmen stehe in Folge der Corona-Pandemie vor dem Aus, hieß es."


Die Branche leidet massiv.
"300 Reisebusse seien auf drei Routen zum Regierungsviertel gerollt, wo sich die Vertreter der Branche mit mehreren Bundestagsabgeordneten trafen, um über die aktuelle Lage zu diskutieren, teilte ein Sprecher des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer am Mittwoch mit", berichtet die Berliner Zeitung. Und weiter: "Die Branche leidet massiv unter dem ausbleibenden Reiseverkehr in der Corona-Krise und fordert vom Staat finanzielle Soforthilfen, die nicht an Kredite geknüpft sind."


Täglich gehen 2,3 Millionen Euro verloren.
"Zahlreiche Busunternehmer haben am Mittwoch mit einer Protestfahrt durch Berlin für mehr staatliche Unterstützung in der Corona-Krise demonstriert. 300 Reisebusse seien auf drei Routen zum Regierungsviertel gerollt, wo sich die Vertreter der Branche mit mehreren Bundestagsabgeordneten trafen, um über die aktuelle Lage zu diskutieren, teilte ein Sprecher des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer am Mittwoch mit."


Sachsens Ministerpräsident Kretschmer wirbt für bundesweiten Busreiseverkehr.
"Durch die Corona-Krise seien Busunternehmer in großer Not, sagte der CDU-Politiker am Rande von Protesten der Branche am Mittwoch in Dresden."


Bundesweiter Aktionstag:

Stuttgart


Düsseldorf



Mainz


Kiel


Wiesbaden


Berlin




Dienstag, 26. Mai 2020

Forderungen der Busbranche

Bundesweiter Aktionstag zur Rettung der Busunternehmen: 27. Mai 2020


An die Vertreter der Bundesregierung:

  • Die mittelständische Bustouristik in Deutschland liegt aufgrund des Verbots von Reiseverkehren sowie von Klassen- und Vereinsfahrten am Boden.
  • Bisherige Hilfsprogramme von Bund und Ländern greifen nicht.
  • Insolvenzen und Geschäftsaufgaben sind an der Tagesordnung.
  • Umweltfreundliche und preiswerte Mobilität wird ausgelöscht.

Wir können nicht länger warten! Handeln Sie jetzt, bevor es zu spät ist. #busretten

Verabschieden Sie jetzt finanzielle Soforthilfen für Busunternehmen – keine Kredite!

Moderne Reisebusse kosten so viel wie Einfamilienhäuser, verlieren jedoch jeden Tag massiv an Wert. Sie werden aufgrund veränderten Reiseverhaltens nicht wie in den vergangenen Jahren eingesetzt werden können. Weitere und langfristige Umsatzverluste drohen. Hinzu kommen Kundenrückzahlungsverpflichtungen aufgrund der durch die Bundesregierung beschlossenen freiwilligen Gutscheinlösung. Der staatlich verordnete Stillstand der Reisebusse kostet täglich 2,3 Mio. Euro. Das mittelständische Busgewerbe benötigt daher dringend passgenaue Soforthilfen und keine Kredite.

Busreisen jetzt wieder erlauben - Flickenteppich verhindern!

Urlaub muss wieder möglich sein, auch mit dem Bus. Es darf keinen Unterschied zu anderen Verkehrsmitteln geben. Reisen mit Bussen müssen jetzt wieder erlaubt werden – nach national und international einheitlichen Maßgaben. Es droht sonst ein Flickenteppich von Lockerungsregelungen für die Reisebranche und dies ist eine Zumutung für die Reisegäste. Reiseverkehre dürfen weder an Landes- noch an Bundesgrenzen enden, weil unterschiedliche Regelungen gelten. Einheitliche Regelungen müssen sichergestellt werden - jetzt!

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Kontakt:

bdo
Christian Wahl
Telefon (030) 24 08 93 00
Mobil 0171 – 8 67 69 94
christian.wahl@bdo.org
www.bdo.org

RDA
Kathrin Aufderheide
Telefon (0221) 912772-21
Mobil 0162 – 3479386
presse@rda.de
www.rda.de

gbk
Stefan Zibulla
Telefon (0 70 31) 623-174
Mobil 0176 – 20 82 24 74
stefan.zibulla@gmx.de
www.buskomfort.de


Mittwoch, 20. Mai 2020

Online-Shop zum Aktionstag „Busunternehmen retten“ eröffnet: Motive für Busbeklebungen ab heute bestellbar

bdo, gbk und RDA haben neun verschiedene Kampagnen-Motive für den bundesweiten Aktionstag der Busbranche am 27. Mai erstellt. Diese stehen seit heute als Busbeklebungen im Online-Shop zur Bestellung bereit. Inhaltlich unterstreichen die Slogans die große gesellschaftliche Bedeutung und die Vielfalt der Leistungen der Busbranche. Die drei Verbände rufen die teilnehmenden Unternehmen auf, mit den Motiven bei dem anstehenden Aktionstag auf die Unverzichtbarkeit des Gewerbes hinzuweisen.   

Berlin, Böblingen und Köln, den 20. Mai 2020 – Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo), die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) und der RDA Internationaler Bustouristik Verband haben in Vorbereitung des Aktionstags „Busunternehmen retten“ neun verschiedene Kampagnenmotive konzipiert und ausgearbeitet. Diese stehen seit heute unter dem Link https://busretten.haeuser-direkt.de/ im Online-Shop für die Nutzung bereit. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Aktionstags am 27. Mai können dort die Busbeklebungen bestellen und mit diesen für die Anliegen der Branche werben. Wer die Beklebungen selber drucken will, kann sie auch unter  https://busunternehmen-retten.blogspot.com downloaden. Neben der Bedeutung des Busverkehrs für Umwelt, Schule und Kultur akzentuieren die Motive auch die Relevanz für Vereine, Kirchen und Politik.

Bindeglied für die Motive und die weitere Kommunikation zum Aktionstag ist der Hashtag #busretten. Busunternehmen sind aufgerufen, diesen für die Begleitung des Aktionstags in sozialen Medien zu nutzen.

Bitte beachte Sie bei einer Bestellung die Lieferfristen. Es empfiehlt sich in Hinblick auf den Aktionstag eine schnelle Bestellung.

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Kontakt:

bdo                                                                                           
Laura Dernedde                                               
Telefon (030) 24 08 93 00                             
Mobil 0151 – 67328531                             
laura.dernedde@bdo.org                                     
www.bdo.org    

RDA
Kathrin Aufderheide
Telefon (0221) 912772-21
Mobil 0162 – 3479386 
presse@rda.de  
www.rda.de   

gbk
Denise Riebisch
Telefon (0 70 31) 623-174
denise.riebisch@buskomfort.de
www.buskomfort.de

                                                 

Montag, 18. Mai 2020

Klimafreundliche Mobilität sichern: Bundesweiter Aktionstag zur Rettung der Busunternehmen am 27. Mai

bdo, gbk und RDA organisieren Fahrzeugkorsos in Berlin, um auf die dramatische wirtschaftliche Lage und die Bedeutung der Busunternehmen hinzuweisen

Mit zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland ruft die Busbranche nach passgenauen Rettungsmaßnahmen als Reaktion auf die Corona-Krise. Die Bustouristik liegt aufgrund des Verbots von Klassen- und Vereinsfahrten sowie von Reiseverkehren am Boden. Wirksame Hilfen müssen schnell kommen, um langfristige Schäden für Wirtschaft und Mobilität zu verhindern. Busunternehmen sind systemrelevant unter anderem für die Schülerbeförderung im ländlichen Raum und das Kulturleben. Eine Vielzahl gesunder mittelständischer Betriebe steht nun bereits kurz vor dem Aus.

Berlin, Böblingen und Köln, den 18. Mai 2020 – Arbeitsplätze, Wirtschaftskraft und die Zukunft des klimafreundlichsten Verkehrsmittels sind akut in Gefahr: Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo), die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) und der RDA Internationaler Bustouristik Verband veranstalten daher am 27. Mai 2020 gemeinsam einen bundesweiten Aktionstag zur Rettung der Busunternehmen. Mit drei Buskorsos mit jeweils 100 Bussen in Berlin sowie zahlreichen weiteren Veranstaltungen in ganz Deutschland wird dabei auf die dramatische wirtschaftliche Lage der Busbranche in Folge der Corona-Krise aufmerksam gemacht. Die Verbände rufen nach wirksamen Hilfen, um die Unternehmen der besonders stark betroffenen Branche vor dem Aus zu bewahren. Auch eine bundesweit einheitliche Freigabe verantwortungsvoll durchgeführter Reisebusverkehre und die schnelle Aufhebung von unnötigen internationalen Reisebeschränkungen werden gefordert. Nur so können die Busunternehmen gerettet werden, die unter anderem auch systemrelevant für den Schülerverkehr und das Vereins- und Kulturleben in Deutschland sind.

bdo-Präsident Karl Hülsmann: „Der Bus ist das klimafreundlichste Verkehrsmittel und unverzichtbar für fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Schulen, Vereine, Kultureinrichtungen und viele weitere Grundpfeiler in unserer Gesellschaft sind abhängig davon, dass die Busbranche erhalten und leistungsfähig bleibt.“

Hermann Meyering, Vorstandsvorsitzender gbk: „Mit der Bustouristik rettet die Politik auch die Zukunft nachhaltiger Mobilität. Wenn die Bundesregierung ihre eigenen Zielvorgaben zum Klimaschutz noch ernst nimmt, darf sie dem Untergang der Busbranche jetzt nicht tatenlos zusehen.“

RDA Präsident Benedikt Esser: „Der Reisebus ist systemrelevant. Ohne den Reisebus ist der Wiederaufbau des europäischen Tourismus nicht möglich.“

Weitere Informationen zu den Routen der drei Buskorsos in Berlin und zu anderen Veranstaltungen in ganz Deutschland erhalten Sie unter https://busunternehmen-retten.blogspot.com/ sobald Details bekannt sind.

Die Verbandpräsidenten sowie die Geschäftsführungen und Pressevertreter von bdo, gbk und RDA stehen Ihnen für weiterführende Stellungnahmen zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Interesse oder Anfragen an die unten genannten Kontakte.

Sollten Sie für die Vorberichterstattung auch Kontakte zu Busunternehmen aus Ihrer Region suchen, können Sie sich gerne per Mail mit Ihrer Anfrage an presse@bdo.org wenden. Gerne stehen wir Ihnen auch mit Hintergrundinformationen zur Busbranche zur Verfügung.

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Kontakt:

bdo                    
Christian Wahl            
Telefon (030) 24 08 93 00       
Mobil 0171 – 8 67 69 94        
christian.wahl@bdo.org        
www.bdo.org      

RDA
Kathrin Aufderheide
Telefon (0221) 912772-21
Mobil 0162 – 3479386

gbk
Stefan Zibulla
Telefon (0 70 31) 623-174
Mobil 0176 – 20 82 24 74

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